Sonntag, 5. August 2012

Indisches Zweierlei







Was inspirierte uns zu diesem Gericht?
Ein gemeinsamer Ausflug nach Regensburg mit dem Ziel den Nepal-Himalaja-Pavillon

http://www.regensburg-regensburg.de/nepal-tempel-regensburg/nepal-tempel-wiesent.html

zu besuchen.
Natürlich wollten wir gestärkt dorthin gelangen. Deshalb suchten wir uns passend zum Thema ein Indisches Lokal aus, das Maharadscha. Das Navi führte uns problemlos durch die uns unbekannten Straßen dort hin. Der Chef des Hauses begrüßte uns persönlich. Da wir uns schwer mit der Entscheidung  der Gerichte taten empfahl er uns 3 Gerichte, die er für uns zusammenstellen wollte.
So bekamen wir Lamm, Truthahn und Huhn in kleinen, schweren und sehr heißen Töpfen serviert.
Die ehrlich zubereiteten Gerichte mundeten uns sehr.
Wir entschlossen uns darauf hin einen Teil einfach nachzukochen. Und so haben wir es gemacht:

Indisches Zweierlei

Zutaten:

  • 1 ganzes Huhn
  • 3 mittlere Zwiebeln, 1 Knoblauchzehe
  • 2 große Karotten, 1 Stück Lauch oder 2 Frühlingszwiebeln
  • je 2 - 3 Zweige Origano, Basilikum, Minze
  • ca 20 - 40 g Ingwer frisch, 1 frische Chilli (oder Pfefferoni)
  • je 1 rote und grüne Paprika
  • 2 Eßl. Tomatenmark, 2 Eßl. Garam Masala, 2-3 Eßl. Currygewürzmischung (mild), Curcumapulver
  • 200 g braune Champignon
  • 1 Dose Kokosmilch (400 g)
  • Öl zum Anbraten, Salz, Pfeffer und Instand-Bio-Brühe zum Abschmecken
Zubereitungseit ca. 90 Min.

Vorbereiten: Brustfilets vom Huhn auslösen; Hühnerschenkel abtrennen und häuten; aus dem restlichen Huhn die Brühe vorbereiten: Dafür ca. 1,5 l Wasser zusammen mit einer Zwiebel, 1 Karotte, Salz, etwas Instandbrühe und dem Lauch im Dampfdrucktopf 10 Min. auf Ring 2 garen. Herd abschalten und auf der Ofenplatte stehen lassen, bis der Druck gefallen ist. Das Huhn mit einer Schöpfkelle entnehmen und die Brühe durch ein Sieb filtern.

Zwischenzeitlich die Schenkel in der Currymischung wälzen und aus der Hühnerbrust feine Würfel von ca 2-3 cm Größe schneiden. Mit Garam Masala und Öl marinieren. Alles abdecken und beiseite stellen.
Nun die 1. Soße herstellen: Paprika in 3 cm große Stücke,  die Karotte in kleinere Stücke schneiden. Die Zwiebeln und den Knoblauch fein schneiden und in der Wokpfanne glasig andünsten. Mit 1/4 l der Brühe ablöschen, das Tomatenmark, die klein geschnittene Chilli und die gehackten Kräuter untermischen. Nun die beiden in Currypulver gewälzten und leicht gesalzenen Hühnerschenkel in den Gemüsesud legen. Mit einen gut schließenden Deckel zudecken und ca. 20 Min. leicht köcheln lassen --> Nun zwischenzeitlich den Reis im Topf mit Salzwasser und ca.1 Teel. Curcumapulver (für eine gelbe Einfärbung) zubereiten. Ich verwende dafür gerne Basmatireis. Ich stelle den Topf auf die kalte  Herdplatte, lasse das Wasser kurz aufkochen und regle dann auf Warmhaltestufe zurück. So quillt der Reis  schonend durch und gelingt immer.

Nach den 20 Min. die Hühnerschenkel entnehmen und die Soße pürieren. (Flotte Lotte, Mixer oder Pürierstab). Die dicke Paste zurück in die Wokpfanne geben und mit 1/4 l der Brühe verdünnen. Das Fleisch von den Knochen lösen und der Soße beifügen. Mit dem Deckel nochmals für einige Minuten abdecken und auf kleiner Flamme ziehen lassen.

Für die 2. Soße  wird etwas Öl in der Pfanne sehr heiß erhitzt, die marinierten, gesalzenen Hühnchenstücke darin kross angebraten und mit 1/8 l Brühe abgelöscht. Jetzt die geschnittenen Pilze mit dem klein gehackten Ingwer zugegeben. Sobald alles aufgekocht ist die Kokosmilch zufügen und alles auf kleiner Flamme einreduzieren lassen.
Zum Schluß  nach Wunsch mit Salz, Pfeffer oder Instandbrühe geschmacklich abrunden.
Guten Appetit!



Und so sah unser Teller aus:





Zwischendrin habe ich noch schnell eine Salatschüssel gezaubert:
Alles frisch aus dem Garten bis auf die Oliven








Das restliche gekochte Huhn habe ich ausgelöst und davon eine chinesische scharf-saure Suppe gemacht.






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